HPV-Impfung

HPV-Impfung bei Kindern ab 9 Jahren

Die HPV-Impfung wird empfohlen zur Krebsvorsorge! Kinder ab 9 Jahren können geimpft werden (Gebärmutterhals, Analkarzinome, Peniskarzinom und Kehlkopfkrebse). Wir empfehlen diese Impfung (gut verträglich)!

HPV-Impfung bei Kindern

Man weiß heute: Bei Mädchen und Frauen lässt sich durch eine HPV-Impfung die Rate von Zellveränderungen am Gebärmutterhals deutlich senken und senkt voraussichtlich auch die Wahrscheinlichkeit, dass diese Zellveränderungen zunächst zur Krebsvorstufe und dann zu Krebs werden. Wissenschaftler und Ärzte gehen davon aus, dass die Impfung langfristig zu einer Senkung der Krebsrate führen wird.

Für Jungen und Männer gilt: Erste Ergebnisse aus Studien deuten auch bei ihnen darauf hin, dass eine Impfung HPV-bedingte Tumoren und ihre Vorstufen verhindern kann. Außerdem weiß man: Je mehr Menschen geimpft sind, desto größer ist auch der Schutz für alle noch Ungeimpften. Der Grund: Die Viren können sich insgesamt schlechter in der Bevölkerung ausbreiten. Diesen Effekt nennt man auch Herdenimmunität.

Trotzdem gilt: Einen hundertprozentigen Schutz gibt es nicht. Die Impfung kann nicht grundsätzlich jede Infektion mit krebsauslösenden HPV-Typen verhindern.

Quelle: www.krebsinformationsdienst.de/vorbeugung/risiken/hpv-impfung.php
© 2020 Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum