Was beachten beim Pilze sammeln?

was beachten beim pilze sammeln

Was beachten beim Pilze sammeln?

Der Herbst steht vor der Tür und die Pilzsammler stehen in den Startlöchern!

Regel Nr. 1 beim Pilzesammeln: Nehmen Sie nur die Pilze mit die Sie kennen.

Das wahllose Absammeln des Pilzbestandes schädigt nämlich nicht nur die Natur, sondern kann auch gesundheitliche Folgen nach sich ziehen! Schließlich gibt es vielerlei Pilze, die sogar tödliche Folgen haben können. Die sicherere Möglichkeit ist immer das Sammeln von Röhrenpilzen. Unter den Arten mit Lamellen unter dem Schirm befinden sich die gefährlichsten Pilze. Sind Sie sich unsicher über die Art und deren zuverlässige, bedenkenlose Verwendung, lassen Sie den Pilz ruhigen Gewissens stehen! Auch angefressene oder teils abgetrennte Vertreter einfach immer an Ort und Stelle stehenlassen.

Verbreitung und Zubereitung

Der bei uns in der Region beliebte Steinpilz gehört zu den festfleischigen Röhrenpilzen. Sein Hut ist ca. 5-25 cm im Durchmesser und hell bis kastanienbraun. Die Röhren sind auf der Unterseite bei den jungen Pilzen weiß, später grün-gelb. Der Stiel ist von einem feinen weißen Netz überzogen und hat die Form einer Keule. Ab September steht der beliebte Speisepilz meist unter Fichten in Nadelwäldern, so lange bis der Frost eintritt. Vor dem Garen, waschen Sie den Steinpilz nicht. Er würde sich voller Wasser saugen, lieber grob abbürsten.

Der Steinpilz ist außerdem sehr gesund, neben Eiweiß und Vitaminen enthält er viel Kalium, Phosphor und Zink. Bewahren Sie ihn nicht unter direktem Sonnenlicht oder an Orten mit Zugluft auf, der schmackhafte Freund könnte sonst austrocknen. Vermeiden Sie ebenso hohe Feuchtigkeit und Temperaturen, da er sonst schmierig werden kann. Am besten immer noch am gleichen Tag verzehren!